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Versunken in der virtuellen Welt

Es ist überall. Auch wenn wir es nicht anfassen können, nicht sehen können, nicht riechen können, nicht schmecken können und nicht hören können – es ist immer da.

Was könnte das wohl sein?

Nein – ich spreche nicht von der für uns lebensnotwendigen Luft, sondern vom Internet – auch wenn man meinen könnte, dass es heutzutage ebenso überlebensnotwendig ist wie Luft.

 

Das Internet: Es umgibt uns, fasziniert uns und zieht uns in seinen Bann. In seinem Angebot, das durch seine Masse und Vielfalt nicht übertroffen werden kann, findet jeder etwas, das Raum und Zeit vergessen lässt. Und mit Handy, Laptop und Co können wir heute jederzeit online sein.

Statt im Bus mit anderen zu sprechen, setzen wir die Kopfhörer auf, signalisieren, dass wir nicht angesprochen werden wollen und streamen Musik.

Statt sich mit anderen zu treffen, um Spiele zu spielen, setzen wir uns an den Computer, machen die Türe zu, um ja nicht gestört zu werden und spielen Online Games.

Statt die Augen zu öffnen und die realen Gegenstände und Mitmenschen wahrzunehmen, sehen wir die virtuelle Welt.

Wir versinken in den Tiefen des Internets.

Dabei wissen wir eigentlich gar nichts darüber. Die meisten von uns wissen nicht, wie das Internet wirklich funktioniert und was es dort alles gibt. Wir kennen nur die Spitze des Eisbergs und sind wie ein Kind: ahnungslos und unerfahren, aber fasziniert.

 

Die Symbolik

Ebenso wie in einem Bällebad können wir im Internet versinken. Es gibt ein großes, sehr buntes und vielfältiges Angebot im Internet, mit dem wir durch unsere Laptops, Computer und Handys verbunden sind. Manchmal sind wir so vertieft, dass wir die Welt um uns herum gar nicht mehr wahrnehmen. Statt mit den Bällen zu spielen, ist unser Blick auf den Bildschirm gerichtet und die Mutter, die zum Essen ruft, hört man auch nicht mehr. Wir sind damit beschäftigt, die Weiten des Internets zu erforschen, auch wenn wir dabei eigentlich keine Ahnung haben, was uns erwartet. Wir sind wie ein Kind: neugierig und naiv.

Carla Schäfer

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